Die Geschichte der Zwei-Räder

1. Laufmaschine

Wir sind im Jahre 1817. Da war ein Mann namens Karl Friedrich Ludwig Freiherr von Drais aus Sauerbronn.

Er erfand die Laufmaschine. Er verkaufte diese Räder als Ersatz von Reitpferden für 40 Gulden.

Da diese Räder auf den schlechten Strassen nicht fahren konnten, wurden sie eine Plage auf den Gehwegen und so entstand der Spruch:

„Freiherr von Rutsch zum Fahren kei Kutsch zum Reiten kei Gaul zum Laufen zu faul“

Die Zeit des Fahrrades war also noch nicht gekommen und so verarmte der Erfinder mit einem Amt als Forstwart ohne Forst, mit einem Gehalt bis zu seinem Lebensende von Grossherzog Carl.

2. Velo mit Hilfsmotor

1871 versuchte der Franzose Louis Guillaume Perreaux ein Velo mit Hilfsmotor zu bauen.

Die Dampfmaschine hatte eine Bohrung von 22 mm, Hub 80 mm, 1-2 PS Leistung.

Nach diversen Verbrennungen gab er die Versuche auf.